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Carmen und Daniel auf ihrer Reise durch die Welt

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Halloween

Achtung! Achtung! Es ereilte uns eine Zeitumstellung …

… was bedeutet, Deutschland hat die Uhren von Sommer- auf Winterzeit umgestellt u wir hier umgekehrt. Inzwischen beträgt die zeitliche Differenz also 10 Stunden. Dh, wenn ich morgens um acht aufstehe, kann ich noch den einen o anderen vorm Schlafengehen telefonisch erreichen.

Ansonsten haben wir auch dieses Wochenende mit Erlebnissen gefüllt.
Am Fr sind wir mal -ganz verrückt- zH geblieben, haben lecker gegessen, noch leckeren Wein getrunken u wieder mal die Wii zum Glühen gebracht.
Am Sa sollte es nicht zu warm werden, daher entschlossen wir uns gegen Mittag für ein Stündchen den Strand zu nutzen. Irgendetwas zwischen Besserwisserei u Naivität ließ uns glauben, für die kurze Zeit bräuchten wir keine Sonnenlotion auftragen. Laßt Euch gesagt sein: das war ein Fehler. Das australische Ozonloch ist keine Legende sondern übelste Wahrheit. Beste Beweise sind Daniels rote Kniekehlen u Waden u meine roten Schultern. – Steffen, woher wußtest Du? ;-) Das Panthenol ist nun bereits fast leer.
Ab sofort werden wir nicht nur bei uns, sondern auch bei allen Sommergästen auf strikte Einhaltung der Sonnenlotion-Vorschrift achten. Momentan nutzen wir noch den LSF 30, werden wohl aber demnächst auf den LSF 50 zurückgreifen.

Zum Nachmittag hin beschlossen wir, unseren geplanten Besuch im Wildlife-Park in die Tat umzusetzen. Gegen sechs waren wir dann auch schon vor Ort u grübelten (damit´s auch ja ganz dunkel wird) noch eine Viertelstunde, ob wir aufgrund der Dunkelheit -die sich auch im Wildlife-Park niederschlägt- nun hineingehen sollten o nicht. Letztendlich befanden wir uns dann an der Kasse, wo die aufgeregte Einlaßdame nur eins unserer beiden Tickets entwertet hat – hehe. Da wird der nächste Besuch im Hellen nicht allzu teuer. U den wollen wir auf jeden Fall doch noch angehen, weil einige Käfige eben schon zu dunkel für perfekte Fotos waren.
Davon abgesehen war´s interessant … zuerst gab´s viele Insekten u Weichtiere, von denen ich etwa 97% nicht mochte. Eigentlich hasse ich sie – häßlich, krabblig u zu allem Übel auch noch (tödlich) giftig. Daniel hat sie trotzdem alle(!) fleißig fotografiert. Nun ja.
Viel putziger waren die ganzen trotz o gerade wegen der Dunkelheit aktiven Hüpf – u Beuteltiere … mampfende Wallabees, sich bequem hinsetzende Felsenkänguruhs, herumrasende Bilbys … U zum Ende kam der obligatorische Käfig mit Koala-Bären. Meine Güte, haben die einen Hintern. So ein Tier besteht bestimmt zu 70% aus Hintern u zu 30% aus restlichem Körper. Dort gab es auch einen lütten Bären u der hat meine Meinung über Koalas etwas aufgewertet: er war sehr agil u ist zwischen den Ästen hin- u hergesprungen u sah obendrein sogar hübsch aus. (Die Körper-Hintern-Proportionen stimmten noch.)

Im Anschluß machten wir Rast im Löwenbräu, deutsches Bier zu überhöhten Preisen (Oktoberfest) zu trinken u typische deutsche … naja bayrische Gerichte zu essen. Laut Speisekarte zB die berühmten Fish&Chips(???). Kennt man ja, die Bayern sind verrückt danach. ;-)
Daniel hatte eine oberleckere Schweinshaxe mit verdammt krosser Kruste. Mmmh … Meine Käsespätzle wären auch äußerst lecker gewesen, wenn die Spätzle heiß u die Röstzwiebeln nicht pappig gewesen wären. So war´s ein Essen zum satt werden.

Dank der hervorragenden Öffnungszeiten unseres Coles [täglich bis Mitternacht - allerdings haben die Angestellten auch 3cm dicke Augenringe :-( ] konnten wir noch unser Sonntagsfrühstück u den 3l-Kanster Milch mitnehmen. Dadurch hatten wir alles beisammen u konnten den ganzen So gemütlich zH verbringen u arbeiten, spielen, Wein trinken.

Das war´s zum Wochenende. LJ Hooker ruft nach der Miete, daher werde ich nun bei angenehmen 27°C meinen Nachmittagsspaziergang machen … Bis zum nächsten Mal.

Der besonders aufmerksame Leser wird sich nun fragen, warum der Titel des heutigen Eintrags "Halloween" ist u wo wohl der dazugehörige Part im Text steckt. Es gibt keinen. Der Titel war eine spontane Idee. Da ich das Fest selbst zwar nett, den Fakt der bedingungs- u in Deutschland auch sinnlosen Übernahme aus Amerika aber höchst albern finde, bleibt es bei diesen Zeilen dazu.

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